Wohnung vermieten – mit einer Anzeige zum schnellen Erfolg

Schalten Sie jetzt eine Immobilienanzeige für die Wohnungsvermietung auf immowelt.ch und Ihr Inserat erscheint automatisch auch auf immowelt.de. So finden Sie schnell den passenden Mieter.

  • einfache Anzeigenerstellung
  • preiswert, sofort online, kann jederzeit geändert werden
  • auf immowelt.ch und immowelt.de
  • hohe Medienpräsenz auf mehr als 50 Onlineauftritten führender deutscher Tageszeitungen
  • sichere Bezahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • individuelle Laufzeit ab 14 Tagen, verlängert sich automatisch
ab 39.90 CHF
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Anzeige für die Wohnungsvermietung erstellen

Anzeige erstellen

Standort, Kosten, Merkmale, Fotos und Texte eingeben und wichtige Unterlagen wie Energieausweis oder Grundriss vorbereiten. Sie können Ihre Anzeige jederzeit speichern und ändern.

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Sie bezahlen erst, wenn Sie Ihre Anzeige online veröffentlichen. Entscheiden Sie sich für eine Laufzeit von 14 Tagen, 4 Wochen oder 8 Wochen, Ihre Anzeige können Sie später noch aktualisieren.

Mieter oder Käufer finden

Sie erhalten Kontaktanfragen von Interessenten per E-Mail (wahlweise auch telefonisch) und können in Ruhe entscheiden.

Wohnung vermieten: Schritt für Schritt zur erfolgreichen Vermittlung

Wer eine Wohnung vermieten möchte, muss schon bei der Immobilienanzeige etliches beachten – schliesslich muss sie aussagekräftig sein und potenzielle Interessenten ansprechen. Auch bei der Auswahl des richtigen Mieters und beim Abschluss des Mietvertrags sollten sich Vermieter nicht nur auf ihr Bauchgefühl verlassen. Tipps zur erfolgreichen Wohnungsvermietung.

Eine Wohnung steht leer oder der bisherige Mieter zieht aus – für den Vermieter bedeutet das, dass er nun einen neuen Mieter suchen muss. Bevor es ans Erstellen der Immobilienanzeige geht, sollten  Vermieter zunächst ein kostenloses Benutzerkonto auf immowelt.ch anlegen oder sich mit den bereits bestehenden Benutzerdaten einloggen. So sehen sie, welche Angaben, Dokumente und Beschreibungstexte sie vorbereiten sollten, um eine vollstände Immobilienanzeige zu schalten.

Wohnung sicher vermieten. Foto: virtua73/fotolia.com

Schritt 1: Anzeige erstellen

Am Beginn einer erfolgreichen Vermittlung steht die Anzeige.
Diese soll Mietinteressenten auf Ihre Wohnung aufmerksam machen, bereits wesentliche Details enthalten – und vor allem Lust auf eine Besichtigung wecken.

Aussagekräftige Fotos

Gute Fotos vermitteln einen ersten Eindruck von der Wohnung. Fotografieren Sie am besten alle Zimmer, also Küche, Bad, Wohn- und Schlafzimmer. Auch Balkon oder Terrasse sind eine Aufnahme wert. Darüber hinaus sind Fotografien von der Außenansicht des Wohnhauses ratsam, um den generellen Zustand der Immobilie zu verdeutlichen.

Wohnung vermieten, Wohnzimmer. Foto: Photographee.eu/fotolia.com

Beim Fotografieren ist es wichtig, auf eine gute Qualität der Aufnahmen zu achten. Egal, ob mit Fotokamera oder Smartphone: Die Kamera muss in der Lage sein, qualitativ hochwertige Bilder aufzunehmen. Auf unscharfen oder kleinen Fotos erkennen Mietinteressenten zu wenig. In Aussenaufnahmen kommt die Wohnung bei schönem Wetter und blauem Himmel am besten zur Geltung. Auch die Fotos der Zimmer sollten am besten bei Tageslicht entstehen. Sind die Bilder zu dunkel geraten, können Vermieter sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm aufhellen.

Tipps für gute Immobilienfotos

Mit guten Bildern lassen sich Immobilien besser vermarkten. Profifotograf Tom Schrade gibt Fototipps für ein aussagekräftiges Exposé. weiterlesen

Tipp:
Auf immowelt.ch wirken Aufnahmen im Querformat mit mindestens 690 mal 518 Pixel übrigens am besten. Darüber hinaus ist es möglich, ein YouTube-Video in die Anzeige hochzuladen. Der 360-Grad-Schwenk in den einzelnen Zimmern zeigt weitere Details der Wohnung.

Der Grundriss

Neben aussagekräftigen Fotos ist für Mietinteressenten vor allem ein gut gezeichneter Grundriss interessant. Dieser ist ein wichtiges Entscheidungskriterium, denn er veranschaulicht Grösse und Zimmeraufteilung der Wohnung besser als jede Beschreibung.

Wer bereits einen Grundriss in Papierform hat und diesen abfotografieren will, sollte auf eine gute Qualität des Fotos achten und das Bild ausreichend gross hochladen. Nur dann sind die Zeichnungen und enthaltene Massangaben gut lesbar. Besser ist es, die Zeichnung einzuscannen und der Immobilienanzeige als PDF- oder Bilddatei hinzuzufügen. So können ihn künftige Mieter besser betrachten

Auf immowelt.ch können Sie sich mithilfe eines Online-Programms auch Ihren individuellen Grundriss selbst erstellen. Dabei sollten Sie an einige wichtige Angaben der Mietwohnung denken:

  • Maßangaben wie Zimmerlänge und -breite
  • Himmelsausrichtung der Wohnung
  • Lage der Fenster und Türen
  • Lage der Wasser- und Stromanschlüsse
  • Deckenhöhe, Türöffnungswinkel, Fenstergröße
Grundriss für Ihre Immobile bestellen

Sehr sinnvoll: Je besser der Grundriss desto weniger Fragen bleiben offen. Zeichen Sie den Grundriss für Ihre Immobilie selbst oder lassen Sie einen Grundriss von Profis erstellen.

Grundriss bestellen

Tipp:
Steigern Sie die Aussagekraft des Grundrisses, indem Sie eine beispielhafte Grundmöblierung in den Plan aufnehmen.

Wohnfläche berechnen – so funktioniert es

Wohnung vermieten, Wohnfläche berechnen. Foto: Gina Sanders/fotolia.com

Wer zum ersten Mal eine Wohnung vermieten möchte, sollte die tatsächliche Wohnfläche ermitteln. Als Nutzflächen gelten dabei die Wohnräume aller Voll-, Dach-, Attika- und Untergeschossen. Nicht angerechnet werden Keller-, Estrich-, Wasch- und Trockenräume sowie Heiz- und Brennstofflagerräume, ebenso wenig zählen offene Balkone sowie Wintergärten solang diese nicht beheizbar sind.

Wohnung vermieten: Miete, Nebenkosten und Kaution festlegen

Um den passenden Mietpreis einer Wohnung zu ermitteln, stehen Vermietern verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen lohnt sich der Preisvergleich mit anderen Mietwohnungen in gleicher Lage und mit ähnlicher Ausstattung. Zum anderen müssen sich Vermieter bei der Festlegung der Miete an den sogenannten Hypothekarischen Referenzzinssatz halten. Dieser wird einmal im Quartal neu festgelegt.

Nicht nur die Nettomiete, sondern auch die Betriebskosten und die ungefähren Heizkosten sind für Wohnungssuchende interessant. Wer von vornherein weiss, welche monatlichen Zahlungen auf ihn zukommen, kann sich leichter entscheiden, ob er sich die Wohnung leisten kann oder nicht.

Auf jeden Fall sollten Vermieter eine Kaution verlangen. Deren maximale Höhe wird durch das Obligationenrecht festgelegt. Demnach darf der Vermieter bei Wohnräumen höchstens drei Monatszinse verlangen. Das Geld muss er bei einer Bank auf einem Sparkonto oder Depot hinterlegen, das auf den Namen des Mieters lautet, er darf es also nicht auf ein eigenes Konto einzahlen.

Die Kaution dient in erster Linie der Absicherung. Ist ein Mieter mit Zahlungen im Rückstand oder beschädigt er die Wohnung, kann der Vermieter auf das Geld zurückgreifen. Allerdings muss er dafür sorgen, dass die Kaution zu gängigen Zinssätzen angelegt wird. Am Ende des Mietverhältnisses muss die Summe dann innerhalb eines angemessenen Zeitraums an den Mieter zurückerstattet werden, sofern es keinen Mietausfall gab oder Schäden an der Wohnung zu beheben sind. Ein solcher Zeitpunkt ist beispielsweise, wenn alle Betriebskostenabrechnungen bezahlt sind.

Mietkaution

Die Mietkaution: Wann sie fällig wird, wie sie der Vermieter anlegen muss und wann der Mieter mit der Rückzahlung rechnen kann. weiterlesen

Ausstattung und Merkmale beschreiben

In der Anzeigenerfassung haben Vermieter unter den Menüpunkten „Basisdaten“ und „Beschreibung“ die Möglichkeit, die zu vermietende Wohnung genauer zu beschreiben. Wenn sie sich diese Menüpunkte im Vorfeld ansehen und Beschreibungstexte vorbereiten, geht die Anzeigenerfassung schneller vonstatten.

Je genauer Sie die Wohnung beschreiben, desto besser finden Wohnungssuchende Ihre Anzeige auf immowelt.ch. Suchende können nämlich nach Ausstattungsmerkmalen wie „saniert“, „Einbauküche“, „Bad mit Fenster“ oder „Bad mit Badewanne“ filtern. Ebenfalls beliebte Suchkriterien sind „Balkon“ oder „Haustierhaltung gestattet“.

Auch einen eigenen Beschreibungstext können Vermieter ergänzen. Darin lohnt es sich beispielsweise, oft gestellte Fragen zu beantworten: Ist eine Einbauküche vorhanden, wie alt ist sie und muss eine Ablöse gezahlt werden? Welche Ausrichtung hat der Balkon und wie gross ist er? Wo befindet sich der Waschmaschinenanschluss und ist auch noch Platz für den Wäschetrockner? Bei der Beschreibung gilt: Präzise und sachlich, aber nicht ausschweifend schreiben. Statt von der „lichtdurchfluteten Wellnessoase“ sollten Vermieter eher von einem „hellen, geräumigen Badezimmer“ sprechen.

Wohnung vermieten, Außenfassade. Foto: cameris/fotolia.com

Zustand und Lage der Wohnung

Neben den Ausstattungsmerkmalen sollten Sie in der Anzeige auch auf den allgemeinen Zustand und die Lage der Wohnung eingehen. Erwähnen Sie also, ob das Gebäude beispielsweise gerade saniert, oder die Wohnung renoviert wurde.

Zusatzinformationen über die Umgebung der Wohnung sind für Mieter hilfreich. Dazu gehören die Entfernung zur nächsten Haltestelle von U-Bahn oder Stadtbus, zum nächstgelegenen Kindergarten oder Supermarkt. Auch Grünflächen oder Freizeitmöglichkeiten sollten Sie erwähnen.

Schritt 2: Anzeige veröffentlichen

Spätestens wenn ein Vermieter alle Daten beisammen hat, geht es ans Erstellen der Anzeige. Dazu muss er sich ein kostenloses Benutzerkonto bei immowelt.ch anlegen oder sich mit seinen bestehenden Benutzerdaten anmelden. Die Anzeige kann jederzeit gespeichert werden. So gehen Vermieter vor:

1. Allgemeine Angaben

Zu den allgemeinen Angaben gehört eine aussagekräftige Überschrift für die Anzeige, die erste Informationen enthält. Beispielsweise: „3-Zimmer-Wohnung zu vermieten in zentraler Lage“. Auch den Standort des Hauses sollten Vermieter hier eintragen. Darüber hinaus können sie festlegen, ob Mietinteressenten lieber das Kontaktformular benutzen oder anrufen sollen.

2. Daten und Beschreibung

Basisdaten des Inserats sind die Höhe der Kaltmiete und der Nebenkosten, die Wohnfläche sowie die Daten aus dem Energieausweis. Auch Zimmeranzahl und Zeitpunkt des Bezugs sind wissenswerte Angaben. Darüber hinaus können Vermieter aus einer Liste alle Ausstattungsmerkmale wählen, die auf ihre Wohnung zutreffen – das können beispielsweise Merkmale wie „Bad mit Fenster“, „Einbauküche“ oder „Haustiere erlaubt“ sein.

Unter der Objektbeschreibung gibt es genügend Platz für weitere Informationen zu Ausstattung und Zustand. Darüber hinaus ist eine kurze Beschreibung der Umgebung ratsam. Die wichtigsten Informationen sollten gleich zu Beginn des Textes kommen, Vermieter sollten Fremdwörter und Abkürzungen vermeiden. Auch wer eine Wohnung vermietet, an der sein Herzblut hängt, sollte den Text sachlich formulieren und auf fantasievolle Ausschmückungen verzichten.

3. Anlagen

Als Anlagen können PDF-Dokumente, ein Video und insgesamt 99 Bilder hochgeladen werden. Das erste Bild aus der Bilderliste erscheint in den Suchergebnissen als Listenbild. Deshalb sollte es aussagekräftig sein. So bringen Vermieter Wohnungssuchende dazu, auf das Inserat zu klicken und es sich näher anzusehen.

Tipp:
Nehmen Sie sich genug Zeit für die Anzeigenerstellung und nutzen Sie möglichst alle Felder. So erhalten Interessenten einen umfassenden Eindruck der Mietimmobilie.

4. Veröffentlichung

Sind alle Daten eingegeben und Anlagen hinzugefügt, geht es im nächsten Schritt um die Veröffentlichung der Immobilienanzeige. Zunächst gilt es dabei, die Laufzeit zu wählen. Ist am Ende dieses Zeitraums noch kein passender Mieter gefunden, kann diese jederzeit verlängert werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Anzeige sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt online zu schalten. Egal für welchen Zeitpunkt sich ein Vermieter entscheidet: Er bezahlt erst, wenn er das Inserat veröffentlicht. Während der Laufzeit lässt sich die Anzeige jederzeit bearbeiten, offline nehmen und später reaktivieren. Das Enddatum der Laufzeit ändert sich durch das Pausieren allerdings nicht.

Schritt 3: Den richtigen Mieter finden

Nachdem das Wohnungsinserat veröffentlicht wurde, gehen bald die ersten Anfragen der Interessenten ein. Der perfekte Mieter ist solvent, verantwortungsvoll, zahlt die Miete regelmässig bezahlt behandelt die Wohnung pfleglich. Daher empfiehlt es sich, Informationen über die Mietinteressenten einzuholen.

Wohnung vermieten, Wohnungsbesichtigung. Foto: Matthias Stoll/fotolia.com

Dabei hilft beispielsweise eine Mieterselbstauskunft, die folgende Informationen beinhaltet:

  • Derzeitige Adresse, Geburtsort und Geburtsdatum
  • Kopie der Identitätskarte
  • Beruf
  • Einkommen
  • Familiäre Verhältnisse und einziehende Personen

Diese Selbstauskunft können Vermieter dem potenziellen Mieter bereits vor der Besichtigung zusenden oder beim Termin vorlegen. Der Mieter ist jedoch nicht verpflichtet, sie auszufüllen. Tut er es, müssen seine Angaben aber weitestgehend wahrheitsgemäss sein. Fragen zur sexuellen Orientierung, Religion oder politischen Gesinnung müssen dagegen nicht ehrlich beantwortet werden.

Wichtig sind darüber hinaus Nachweise über die finanzielle Situation des zukünftigen Mieters. Diese können in Form von zwei bis drei Gehaltsabrechnungen oder einer Auskunft bei einer Wirtschaftsauskunftei. Wer neben Selbstauskunft und persönlichem Kennenlernen eine zusätzliche Sicherheit benötigt, kann den Mietinteressenten auch um eine Bescheinigung seines aktuellen Vermieters bitten. Darin vermerkt der derzeitige Vermieter, ob der Mieter regelmässig seine Miete bezahlt und wie er sich innerhalb der Hausgemeinschaft verhält.

Wohnungsvermietung: Auf beiden Seiten zählt der erste Eindruck

Der Besichtigungstermin sollte gut vorbereitet werden. Egal, ob für einen Gruppen- oder einen Einzeltermin mit den Interessenten: Vermieter sollten sich Zeit für ein kurzes persönliches Gespräch nehmen und den Wohnungssuchenden beispielsweise fragen, was ihm an der Wohnung gefällt und wie gut er die Gegend kennt. Auf diesem Weg bekommen Vermieter ein Gefühl für die einzelnen Bewerber.

Doch nicht nur der gute Eindruck von den Mietinteressenten zählt. Wer eine Wohnung vermieten möchte, sollte auch selbst einen guten Eindruck bei den Interessenten hinterlassen und die Wohnung in gutem Zustand präsentieren. Das bedeutet, dass Garten, Wohn- und Kellerräume möglichst aufgeräumt und sauber sein sollten. Vielleicht ist es nötig, einzelne Räume zu streichen oder kleinere Reparaturen durchzuführen. Vermieter sollten sich auf die Besichtigungstermine vorbereiten und über die Wohnung und das Gebäude von der Bausubstanz bis zu den Betriebskosten Bescheid wissen.

Der Mietvertrag

Ein Mietvertrag hält fest, welche Rechte und Pflichten beide Parteien haben. Auch wenn es rechtens ist, diese Regelungen mündlich zu vereinbaren, hat sich die schriftliche Form durchgesetzt. Mietverträge können sowohl befristet als auch unbefristet abgeschlossen werden.

Form des Mietvertrags

Im Internet finden sich zahlreiche Vordrucke von Mietverträgen. Vermieter sollten dabei allerdings beachten, dass sich die Rechtsprechung regelmässig ändert und Gerichte viele Klauseln für ungültig erklären. Eine seriöse Quelle und eine Vorlage, die den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen entspricht, verhindern deshalb späteren Ärger.

Darüber hinaus haben beide Parteien die Möglichkeit, individuelle Absprachen festzuhalten. Doch nicht alles, was im Mietvertrag steht, ist automatisch rechtsgültig. Besonders wenn der Mieter unverhältnismässig benachteiligt wird, entscheiden viele Gerichte zu seinen Gunsten. Bereits für ungültig erklärte der Oberste Gerichthof beispielsweise Klauseln, wonach der Mieter beim Auszug ausmalen muss.

Verschiedene Arten von Mietverträgen

Der Standardmietvertrag legt die Nettokaltmiete fest, die während der gesamten Vertragslaufzeit gleich bleibt. Nur unter bestimmten Voraussetzungen, wie nach einer Sanierung und mit Zustimmung des Bewohners, ist eine Anhebung der Mietzahlung erlaubt. Ein Staffelvertrag ist meist befristet und nur vom Mieter zu kündigen. Mieterhöhungen sind hinsichtlich des Zeitpunkts und des finanziellen Umfangs im Vertrag festgelegt. Schließen die Parteien einen Indexmietvertrag ab, erhöhen sich die Mietzahlungen automatisch jedes Jahr. Die Höhe der Steigerung orientiert sich in der Regel am Preisindex für die private Lebenshaltung, den das Statistische Bundesamt ermittelt.

Tipp:
Nehmen Sie sich genug Zeit für die Anzeigenerstellung und nutzen Sie möglichst alle Felder. So erhält der Interessent einen umfassenden Eindruck der Mietimmobilie.

Sonderfall: Kleinreparaturen

Bei Reparaturen sieht der Gesetzgeber grundsätzlich den Vermieter in der Pflicht. Kleinreparaturen können unter bestimmten Voraussetzungen im Mietvertrag auf den Bewohner übertragen werden:

  • Der Vertrag legt die Maximalhöhe der Kosten fest, die der Mieter zu tragen hat. Gerichte haben in der Vergangenheit entschieden, dass diese bei 100 Euro liegt.
  • Die Klausel überträgt dem Mieter nur die Kosten für Reparaturen an Einrichtungsgegenständen innerhalb des Hauses und der im Vertrag eingeschlossenen Außenanlagen.

Wohnung vermietet: Es folgt die Wohnungs- und Schlüsselübergabe

Haben Mieter und Vermieter den Mietvertrag unterschrieben, können sie einen Termin für die Wohnungs- und Schlüsselübergabe vereinbaren. Während der Übergabe sollte der Vermieter mit dem neuen Mieter durch die ganze Wohnung gehen und folgende Punkte in einem Übergabeprotokoll festhalten:

  • Zustand der Wohnung, aufgeteilt nach Räumen
  • Zählerstände für Strom, Gas, Wasser oder Fernwärme
  • Zahl der übergebenen Schlüssel mit Schlüsselnummern
  • Bestehende Mängel: Das verhindert spätere Streitigkeiten, wer für den Schaden aufkommen muss
  • Anwesende Personen
  • Zeugen
  • Datum und Uhrzeit

Wohnungsübergabeprotokoll

Das Wohnungsübergabeprotokoll stellt eine Bestandsaufnahme der Wohnung beim Einzug und beim Auszug dar. Es hat Beweiskraft vor dem Gericht. weiterlesen

Nach der erfolgreichen Wohnungsübergabe sollte einem reibungsfreien Miteinander nichts mehr im Wege stehen – und wenn es doch einmal zu Streitereien kommt, ist zumindest alles bestens dokumentiert und vertraglich festgelegt.

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