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Aktuelle Immobilien in Frankreich

Rolbing Häuser, Rolbing Haus kaufen

Einfamilienhaus

57720 Rolbing
25'000 €
Kaufpreis
165,6 m²
Wohnfläche (ca.)
2.682 m²
Grundstücksfl. (ca.)
8
Zimmer
Gewerblicher
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Spicheren Häuser, Spicheren Haus kaufen

Französisches Landhaus mit großem Garten

57350 Spicheren
  • als Ferienimmobilie geeignet
230'000 €
Kaufpreis
122 m²
Wohnfläche (ca.)
750 m²
Grundstücksfl. (ca.)
5
Zimmer
Gewerblicher
Anbieter
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Forbach Häuser, Forbach Haus kaufen

Familiendomizil - Der Traum in greifbarer Nähe

57600 Forbach
  • als Ferienimmobilie geeignet
240'000 €
Kaufpreis
148 m²
Wohnfläche (ca.)
500 m²
Grundstücksfl. (ca.)
6
Zimmer
Gewerblicher
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Frauenberg Häuser, Frauenberg Haus kaufen

Modernes Mehrfamilienhaus welches keine Wünsche offen lässt

57200 Frauenberg
  • als Ferienimmobilie geeignet
550'000 €
Kaufpreis
515 m²
Wohnfläche (ca.)
3.500 m²
Grundstücksfl. (ca.)
12
Zimmer
Gewerblicher
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Alsting Häuser, Alsting Haus kaufen

Geräumiges Einfamilienhaus mit Wellnessbadezimmer

57520 Alsting
  • als Ferienimmobilie geeignet
298'000 €
Kaufpreis
156 m²
Wohnfläche (ca.)
500 m²
Grundstücksfl. (ca.)
8
Zimmer
Gewerblicher
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Alle 10.785 Immobilien anzeigen

Immobilienkauf in Frankreich: Vom Bauernhaus bis zum herrschaftlichen Anwesen

Provence, Atlantikküste und Côte d'Azur sind in Frankreich Plätze zum Träumen und Entspannen. Ferienimmobilien in Küstennähe sind allerdings sehr teuer. Für den Immobilienkauf in Frankreich sind außerdem variierende Grundbuchregelungen zu beachten. Worauf Sie beim Kauf einer Immobilie in Frankreich achten müssen.

Die Finanzkrise hat ihre Spuren hinterlassen: Wer in Frankreich mit einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus liebäugelt, kann immer noch günstiger kaufen als noch vor zehn Jahren. Inzwischen hat sich der Markt jedoch wieder beruhigt, die Preise steigen sogar zum Teil wieder.

Für EU-Bürger ist ein Immobilienkauf in Frankreich problemlos möglich. Besonders beliebt sind bei deutschen Immobilienkäufern die Provence, die Atlantikküste und die Côte d'Azur. Das Immobilienangebot reicht vom renovierungsbedürftigen Bauernhaus bis hin zur Luxus-Villa. Beim Kauf sollten jedoch regionale Preisunterschiede bedacht werden: Teuer sind meist Objekte in Küstennähe. Im Landesinneren sind hingegen oft preiswerte Schnäppchen zu finden.

Eine Besonderheit in Frankreich: Hier gibt es zahlreiche, manchmal durchaus preiswerte herrschaftliche Anwesen zu kaufen. Wer allerdings solch eine Immobilie erwirbt, muss meist viel für Instandsetzung und Instandhaltung zahlen.

Verträge: Vorvertrag mit Anzahlung ist üblich

Beim Immobilienkauf in Frankreich ist ein rechtlich bindender Vorvertrag üblich, mit dem häufig auch eine Anzahlung von zehn Prozent vereinbart wird. Der Eigentumswechsel erfolgt mit dem Notarvertrag, anschließend wird ein Eintrag ins Hypothekenregister (Grundbuch) vorgenommen. Abweichend davon sind die Grundbuch-Regelungen im Elsass und in Lothringen: Für einen Eigentumsübergang ist hier bereits ein Grundbucheintrag erforderlich.

Kosten für den Immobilienkauf in Frankreich

Eine einheitlich zu zahlende Grunderwerbsteuer gibt es für Immobilien in Frankreich nicht, diese variiert vielmehr mit der Immobilienart. Je nach Alter des Gebäudes, Größe des Grundstücks und Region beträgt sie drei bis acht Prozent. Außerdem sollten etwa 2 bis 3,5 Prozent Notar- und Registersteuern eingeplant werden. Bei Grundstücken und bei Immobilien, die vor weniger als fünf Jahren fertig gestellt wurden, kommen außerdem rund 20 Prozent Mehrwertsteuer hinzu.

Als laufende Kosten fallen für einen Immobilienkauf in Frankreich außerdem Grund- und Wohnsteuer an, die je nach Gemeinde unterschiedlich hoch sein können. Makler verlangen in der Regel fünf Prozent Provision, dabei gibt es aber Verhandlungsspielraum. Ab einem Verkehrswert von 790.000 Euro muss außerdem Vermögenssteuer gezahlt werden.

Soll die Immobilie vermietet werden, müssen auf die Einnahmen 19 Prozent Steuern gezahlt werden. Der gleiche Betrag wird fällig, wenn beim Wiederverkauf einer Immobilie Gewinn gemacht wird – die sogenannte Wertzuwachssteuer. Steuerfrei wird der Verkauf erst, nachdem die Immobilie 30 Jahre lang dem gleichen Eigentümer gehört.

Allerdings: Wer seine Immobilie nach sechs Jahren oder später verkauft, muss nicht den vollen Steuersatz zahlen. Nach sechs Jahren erhalten Eigentümer vom Fiskus eine Steuerermäßigung von sechs Prozent der zu zahlenden Steuer. In den darauffolgenden Jahren verringert sich die Steuer jeweils um weitere sechs Prozent. Bedeutet: Bei einem Verkauf nach sieben Jahren gibt es eine Steuerermäßigung von zwölf Prozent, nach acht Jahren gibt es 18 Prozent Ermäßigung, und so weiter. Wer mindestens 22 Jahre selbst in einer Immobilie gewohnt hat, ist von der Wertzuwachssteuer ganz befreit. Befreit sind Verkäufer außerdem dann, wenn die Immobilie bis zum Verkauf auch der Erstwohnsitz war.

Seit Anfang 2014 gibt es in Frankreich das sogenannte Loi Alur - ein Mietrecht, das der deutschen Mietpreisbremse entspricht. In bestimmten Ballungsräumen dürfen Mieten nicht mehr frei festgelegt werden, sondern orientieren sich an einem Mietspiegel.

Auslandsimmobilie in Frankreich kaufen: diese Besonderheiten gibt es

  • Käufer haben bei einem Immobilienkauf in Frankreich generell ein siebentägiges Rücktrittsrecht.
  • Makler sind in Frankreich eine hochqualifizierte Berufsgruppe mit streng reglementierter Ausbildung.
  • Notare haben in Frankreich vielfältige Aufgaben, unter anderem makeln sie auch.
  • So genannte Grundstückshändler ohne Zulassung können nur mit Immobilien handeln, die sie selbst erworben haben.
  • Das französische Erbrecht unterscheidet sich vom deutschen erheblich: Hier werden Nachkommen und Blutsverwandte gegenüber dem Ehepartner deutlich bevorzugt. Durch Konstruktionen wie eine Gütergemeinschaft oder eine Gesellschaftsgründung kann die Benachteiligung des Ehegatten aufgehoben werden.

Stand: Juli 2015